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Fukushima 11. März 2011 – Tschernobyl 26. April 1986

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Donnerstag, den 24. März 2011 um 19:45 Uhr

Was die Zäsur von Fukushima von uns verlangt:
Praktische Solidarität – politische Entscheidungen – Emotionale und wissenschaftliche Intelligenz

Seit dem 11. März 2011 sind wir Augenzeugen einer Naturkatastrophe, die tausenden Menschen das Leben kostete, Hunderttausende obdachlos machte und eine unvorstellbare Verwüstung und Zerstörung von Städten und Dörfern angerichtet hat. Der Tsunami hat zudem ein Kernkraftwerk überflutet und dessen Kühlsysteme zerstört; seither kam es zu mehreren Explosionen, Beschädigungen der Sicherheitsbehälter, Radioaktivität tritt kontinuierlich aus und die Gefahr einer Kernschmelze ist nicht gebannt. Die Ausbreitung der radioaktiv belasteten Luft hängt von den Wetterlaunen und Windrichtungen ab. Das Unvorstellbare und Unwahrscheinliche ist Realität geworden, eine Katastrohe apokalyptischen Ausmaßes.

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Unser Mitgefühl gilt den Menschen in Japan

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Dienstag, den 15. März 2011 um 20:19 Uhr

Stellungnahme der Initiative „Energiewende jetzt“: Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE), innova eG, Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft der Evangelischen Kirche der Pfalz.

Wir gedenken der Opfer des verheerenden Erdbebens und des Tsunamis in Japan. Unser Mitgefühl gilt den Menschen in Japan, die ihre Angehörigen verloren haben und selbst große Not erleben. Gleichzeitig schauen wir  mit Sorge um die Bevölkerung auf die drohende atomare Katastrophe in Japan.

Fast 25 Jahre nach Tschernobyl zeigen sich die Risiken der Kernenergie wieder  dramatisch. Wir halten es deshalb für verantwortungslos, weiterhin an der Kernenergie festzuhalten. Als Initiatoren des Projektes „Energiewende jetzt“ fordern wir die Rücknahme der Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke, das sofortige Abschalten alter Atommeiler und den Atomausstieg in Deutschland.

Mit der Förderung erneuerbarer Energien, der intelligenten Vernetzung vieler Versorgungssysteme und entschiedenen Maßnahmen zur Energieeffizienz und -vermeidung können wir die Energiewende jetzt realisieren.

Die Energieversorgung der Zukunft wird dezentral und erneuerbar sein. Wir setzen dabei auf das Engagement der vielen Bürgerinnen und Bürger, die ihre Energiezukunft selbst in die Hand nehmen möchten.

Andreas Seiverth, DEAE
Dr Burghard Flieger, innova eG
Dietmar von Blittersdorff, Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft
Rainer Lange, Energiewende jetzt

 

Ausgewählte Statements zum Atomausstieg

Die Risiken der Kernenergie werden fast 25 Jahre nach Tschernobyl auf dramatische Weise erneut deutlich vor Augen geführt.“ ….
Es ist unverantwortlich, weiterhin auf diese Technologie zu setzen – sie übersteigt die Möglichkeiten des Menschen zur Verantwortungsübernahme.“

Hubert Meisinger, Umweltpfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

"Wenn man tatsächlich Konsequenzen ziehen will  und auch die deutsche Bevölkerung keinem Risiko aussetzen will (in Japan hätte dieser Fall, so Experten, nie eintreten dürfen) – dann gibt es nur eine Antwort: Alte Reaktoren rasch vom Netz und am Atomausstieg festhalten.

Margit Conrad, Umweltministerin Rheinland-Pfalz

„Wir tragen Verantwortung für diese Erde. Kernenergie ist ein Zeichen menschlicher Verantwortungslosigkeit. Wir können keine Verantwortung für etwas übernehmen, was kein Mensch beherrscht.“

Alfred Buß, Präses der Evangelischen Landeskirche in Westfalen

 

 

   

„Klick zum Überblick“ – Weiterbildungsportal Rheinland Pfalz ist gestartet

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Freitag, den 31. Dezember 2010 um 07:12 Uhr

Die Erwachsenenbildungsveranstaltungen der drei Landeskirchen und ihrer Kirchengemeinden sind auf dem neuen Weiterbildungsportal des Landes Rheinland-Pfalz präsent. Am letzten Freitag wurde das Portal freigegeben. „Rheinland-Pfalz verfügt über ein breites Spektrum an Weiterbildungsanbietern, die ein hochwertiges Angebot in den unterschiedlichen Bereichen der Weiterbildung vorhalten. Dieses Angebot auf noch breiterer Front bekannt zu machen, ist das Ziel des neuen Internetportals www.weiterbildungsportal.rlp.de.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen am Freitag beim Startschuss für das von Bildungs- und Wirtschaftsministerium gemeinsam konzipierte neue Portal.

   

Kostenloses Online-Wörterbuch zur Erwachsenenbildung freigeschaltet

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Freitag, den 31. Dezember 2010 um 07:09 Uhr

Bonn, 22.11.2010. Das „Wörterbuch Erwachsenenbildung" ist ab sofort online unter www.wb-erwachsenenbildung.de kostenlos zugänglich. Das 2010 in 2. Auflage bei UTB erschienene Wörterbuch wird vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) herausgegeben. Verlegt wurde es vom Klinkhardt-Verlag in der UTB. Es enthält über 300 Artikel von ausgewiesenen Autoren und bündelt das gegenwärtige Wissen über Erwachsenenbildung. Die Online-Version bietet den kompletten Buchtext mit Volltextsuche und Druckfunktion sowie ein kostenloses Widget zur Einbindung auf die eigene Website.

Aus der Sicht des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) ist das Kooperationsprojekt für alle im Bereich der Erwachsenenbildung Tätigen von zentraler Bedeutung: „Der schnelle und direkte Zugang zu Information maximiert den Nutzen von Forschung und erhöht ihre Effizienz, er unterstützt Kooperation und verstärkt die Sichtbarkeit von Publikationen", begrüßt Ekkehard Nuissl von Rein, wissenschaftlicher Direktor des DIE, die Entscheidung des Verlags. „Damit entspricht diese Publikation des DIE auch den Zielen der Leibniz-Gemeinschaft, den freien Austausch exzellenter Forschung in Open Access zu fördern."

Der Klinkhardt-Verlag und die UTB GmbH unterstreichen mit diesem Angebot ihre Rolle als Anbieter hochwertiger Fachinformationen im Bereich der Erwachsenenbildung. Mit dem Wörterbuch Erwachsenenbildung können Wissenschaftler, Studierende und Praktiker in der Weiterbildung an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich der Erwachsenenpädagogik teilhaben. Gesellschaftliche, politische und technologische Veränderungen haben seit der ersten Auflage vor nahezu zehn Jahren zu neuen Begrifflichkeiten geführt, die in diesem Wörterbuch abgebildet werden. Die kostenlose Online-Version sichert allen Interessierten den Anschluss an den aktuellen Stand des wissenschaftlichen Diskurses.

   

25 Projektentwickler für Energiegenossenschaften ausgebildet

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07. Juli 2010

Die Idee der Projektentwickler/-innen für Energiegenossenschaften ist es, lokale und regionale Energiegenossenschaften mitzuinitiieren und bei ihrer Gründung zu unterstützen. Die ersten 25 haben sich nun in einem Pilotprojekt qualifiziert, das unter anderem von der Landeszentrale für Umweltaufklärung und dem Bildungsministerium Rheinland-Pfalz sowie den Evangelischen Kirchen der Pfalz und Hessen Nassau getragen wird.

Die vollständige Pressemitteilung zum Download:

   

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