Kategorie: Modellprojekte

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Herausforderung für eine offene Bürgergesellschaft: Integration von Flüchtlingen durch gute Netzwerke von Haupt- und Ehrenamtlichen

Das gemeinsame Pilotprojekt der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz (ELAG) und des Diakonischen Werks Altenkirchen bietet 2017 vor Ort Workshops, Seminare und Vorträge für alle an, die in der Arbeit mit Geflüchteten engagiert sind (Ehrenamtliche, Hauptamtliche und andere Akteure). Unsere Ziele sind eine funktionierende und wertschätzende Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlich Engagierten und geflüchteten Menschen sowie die längerfristige Integration der Flüchtlinge in ihr regionales Umfeld.

23. Juni, 15.30 –19.00 / Daaden
30. Juni, 15.00 –18.30 / Altenkirchen
Die Freude am Ehrenamt erhalten!
Selbstfürsorge-Tipps für Ehrenamtliche
für Ehrenamtliche

3. Juli, 10.00 –16.30 / Altenkirchen
Zusammen bewirken wir mehr: Haupt- und Ehrenamtliche
entwickeln tragfähige Formen der Zusammenarbeit
für Hauptamtliche

Bitte Änderung beachten: Freitag, 25. August, 10.00-17.00h / Altenkirchen
Los geht’s: Projekte gemeinsam umsetzen –
Erfahrungen, Ideen, Grenzen, Kooperationen
für Ehren-/Hauptamtliche und Flüchtlinge

September / Oktober
Umgang mit Populismus, Ablehnung, Anfeindungen,
eigenen Ängsten, Fremdheit
für Ehren-/Hauptamtliche, Flüchtlinge

Oktober / November
Nutzung digitaler Medien für die Kommunikation
im Netzwerk und mit der Bevölkerung
für Ehren-/Hauptamtliche, Flüchtlinge

Dezember
Erkennen von Traumatisierung in Alltagssituationen
für Haupt-/Ehrenamtliche

Das Projekt wird gefördert durch:

  • Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP
  • Ministerium für Familie,Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz RLP
  • Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz

Weiterbildungspreis 2014 – Fotos der Preisverleihung

Alle Fotos: Stefan F. Sämmer, Zornheim

Die Projektträger Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, LAG anderes lernen, Verband der Volkshochschulen mit der Bildungsministerin Doris Ahnen und dem Laudator Prof. Dr. Rolf Arnold

v.l.n.r.: Doris Ahnen (Bildungsministerin, MBWWK), Karola Büchel (ELAG), Petra Hirtz(LAG a.l.), Steffi Rohling (VVHS), Susanne Syren (ELAG/ Projektmitarbeiterin), Bärbel Zahlbach-Wenz (LAG a.l./ Projektmitarbeiterin); Prof. Dr. Arnold

Dankesrede der ELAG-Geschäftsführerin und Projektleiterin Karola Büchel

Karola Büchel (ELAG), Petra Hirtz(LAG a.l.), Steffi Rohling (VVHS), Susanne Syren (ELAG/ Projektmitarbeiterin), Bärbel Zahlbach-Wenz (LAG a.l./ Projektmitarbeiterin)

Projektteam und regionale Koordinator/innen

Ruprecht Beuter (Ev. Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft der Pfalz, Außenstelle Rockenhausen); Doris Ahnen (Bildungsministerin, MBWWK), Steffi Rohling (VVHS), Karola Büchel (ELAG),Barbara Sand (VHS, Regionalkoordination Kaiserslautern), Petra Hirtz(LAG a.l.), Susanne Syren (ELAG/ Projektmitarbeiterin), Bärbel Zahlbach-Wenz (LAG a.l./ Projektmitarbeiterin); Michael Schunck (EEB, Regionalkoordination Bad Kreuznach); Slatka Glettnik (EEB, Regionalkoordination Simmern); Ursula Grünewald (EEB, Regionalkoordination Rockenhausen); Harry Helfors (LAG a.l.)

25 Projektentwickler für Energiegenossenschaften ausgebildet

07. Juli 2010

Die Idee der Projektentwickler/-innen für Energiegenossenschaften ist es, lokale und regionale Energiegenossenschaften mitzuinitiieren und bei ihrer Gründung zu unterstützen. Die ersten 25 haben sich nun in einem Pilotprojekt qualifiziert, das unter anderem von der Landeszentrale für Umweltaufklärung und dem Bildungsministerium Rheinland-Pfalz sowie den Evangelischen Kirchen der Pfalz und Hessen Nassau getragen wird.

Die vollständige Pressemitteilung zum Download:

Pilotprojekt „Energiewende jetzt“

17. Januar 2010

Ein Pilotprojekt in Rheinland-Pfalz qualifiziert ab März 2010 Projektentwickler/-innen für Energiegenossenschaften. Sie sollen eine nachhaltige Energiewirtschaft in der Region unterstützen.

Im März 2010 startet in Rheinland-Pfalz unter dem Motto „Energiewende jetzt“ ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt zur Qualifizierung von Projektentwickler/-innen für Energiegenossenschaften. In einer viermonatigen Weiterbildung werden die Teilnehmenden die Kompetenzen erwerben, um lokale und regionale Energiegenossenschaften mit zu initiieren und bei ihrer Gründung zu unterstützen. In der Region verwurzelte Fachleute sollen so die Energiewende in der Region befördern.

„Die Energieversorgung der Zukunft wird dezentral sein“, sagt die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Margit Conrad (SPD). „Dazu brauchen wir engagierte Bürgerinnen und Bürger, die den Klimaschutz vor Ort in die Hand nehmen und nachhaltige, regionale Energiekonzepte auf den Weg bringen.“

Förderer und Unterstützer des Pilotprojektes sind die Landeszentrale für Umweltaufklärung und das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz, die Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und der Pfalz, GenoPortal, das Kompetenzzentrum für Genossenschaftsgründungen des Genossenschaftsverbandes e.V., der Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V., die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz, die Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. sowie die innova eG, die sich seit vielen Jahren für genossenschaftliche Neugründungen engagiert.

Nachhaltige Energiewirtschaft in Bürgerhand

Energiegenossenschaften sind nach Meinung der Initiatoren des Projektes die geeignete Form, in der Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam die lokale und regionale Energiezukunft gestalten und so „Bürgerkraftwerke“ realisieren. Sie investieren in erneuerbare Energien und setzen eine klimafreundliche Energiewirtschaft um. Damit fördern sie auch Innovationen und Beschäftigung in der Region.

„Die Verantwortung vor unseren Nachkommen verpflichtet uns zum nachhaltigen Handeln gegenüber der uns anvertrauten Schöpfung“, sagt der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad. „Mit Energiegenossenschaften setzen Menschen exemplarisch handelnd Zeichen, sie praktizieren die Bewahrung der Schöpfung.“ Der Kirchenpräsident der Ev. Kirche in Hessen und Nassau Dr. Volker Jung begrüßt das Pilotprojekt und sagt: „Es verbindet die Bewusstseinsbildung für die Bewahrung der Schöpfung mit dem praktischen Engagement für Erneuerbare Energien und deren Verbreitung“.

Initiativ für die Energiewende

Für die Gründung einer Energiegenossenschaft ist ein schlüssiges wirtschaftliches, technisches, ökologisches und soziales Konzept nötig. Dabei sollen die zukünftigen Projektentwickler/-innen unterstützen. Sie betreuen die Genossenschaftsmitglieder in der Ausarbeitung der Geschäftsidee, der Ausgestaltung der Rechtsform, beim Erstellen des Wirtschaftsplanes sowie der Finanzierung. „Projektentwickler/-innen für Energiegenossenschaften sind von der Genossenschaftsidee überzeugt. Sie arbeiten engagiert, fachlich kompetent und bringen als Promotor/-innen Energiegenossenschaften auf den Weg“, betont Dr. Burghard Flieger, Studienleiter dieser Weiterbildung und Vorstand der innova eG.

Das Pilotprojekt richtet sich an engagierte Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder von Agenda-21-Gruppen, Umweltbeauftragte der Kirchen, an Energieberater sowie Betriebe im Bereich Heizung, Solartechnik und erneuerbare Energien. Eine weitere Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und Kommunen, die ihren Energiebedarf ethisch verantwortbar und nachhaltig realisieren wollen und dafür qualifizierte und überzeugende Menschen brauchen.

Die viermonatige Weiterbildung ist als Kombination aus mehrtägigen Seminaren und internetgestütztem Lernen konzipiert, jeder Teilnehmer erarbeitet ein konkretes Projekt. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase planen die Initiatoren, die Qualifizierung bundesweit anzubieten.

Informationen und Anmeldung:
Ev. Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft
Kronstraße 40, 76829 Landau
Tel.: 0 63 41-9858-16, Fax: 0 63 41-9858-25
info@energiegenossenschaften-gruenden.de
www.energiegenossenschaften-gruenden.de

Verantwortlich für den Inhalt:
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